F-Type Project 7

Manche Dinge sind gut, so wie sie sind. Dazu gehört mit Sicherheit der Jaguar F-Type R. Aber wenn es darum geht, den in Le Mans siegreichen Jaguar D-TYPE Rennwagen Tribut zu zollen, lässt sich selbst Gutes noch verbessern. Heraus kam dabei der Jaguar F-Type Project 7.

Die nochmals leichtere Aluminium-Karosserie und die um 25 PS gesteigerte Motorleistung sind nur ein paar der inneren Werte, die den Project 7 zum schnellsten, jemals gebauten Jaguar machen. Der brachiale Auspuffsound des V8 Kompressormotors schickt schon von weitem eine Warnung an all jene, die ahnungslos ihre Runden ziehen, sei es auf der Nürburgring Nordschleife, oder den genauso schmalen Landstraßen der Eifel. Kommt der in dezentem ultimate black gehaltene Jaguar dann näher, bleibt kaum Zeit, die Typenbezeichnung auf dem grauen Querband zu lesen. Auffälliger sind da die Karbonelemente, die nicht nur dekorative Werte haben. Hat der Jaguar seine Gegner dann hinter sich gelassen, sollte diesen spätestens jetzt die markante Rückenflosse auffallen, die neben aerodynamischen Vorteilen, wie kein anderes Element an die historischen D-Type erinnert.

Ein Fahrerlebnis, das durch die abgesenkte Windschutzscheibe kaum an Intensität zu überbieten ist. Sollte einer der Besitzer des auf 250 Stück limitierten Supersportlers auch bei Regen das Kribbeln im Gasfuß verspüren, sollte er sich ein paar Minuten Zeit nehmen, um das manuelle Stoffverdeck anzubringen.

Es lohnt sich!