Nachts sind bekanntlich alle Katzen grau. Das kann durchaus so stimmen, muss aber nicht zwangsläufig auch auf alles andere zutreffen. Ein nächtlicher Streifzug durch die Stadt, welche die eidgenössische Noblesse in allen Facetten widerspiegelt, überzeugt schnell vom Gegenteil.

Die Wahl fällt nicht schwer. Genf und der Porsche Carrera 4S sind offenbar wie füreinander gemacht und scheint doch die Schweiz das perfekt Revier für den allradgetriebenen Sportler zu sein. Während die sechs Zylinder in der Stadt eine entspanntere Gangart anschlagen oder auch ganz zur Ruhe kommen, laden die umliegenden Straßen ein, jedes der 440 Newtonmeter und 400 PS mittels der vier angetriebenen Räder auf ihr Vorhandensein zu testen. Ein Abstecher zum nahegelegenen CERN mit seinem Large Hadron Collider, ist nur eine der vielen Möglichkeiten, die das Land um den Genfer See bietet.

Und natürlich lässt es sich auch die Konkurenz nicht nehmen, dem Porsche das Revier streitig zu machen. Mit acht oder zwölf Zylindern ausgestattet, teilen sich die wartenden Ferrari lediglich das sich aufbäumende Pferd im Logo mit dem Porsche. Und obwohl auch hier Grau die Fahrzeugfarbe der Wahl zu sein scheint, hat dies keinen Einfluss auf die prestigeträchtige Wirkung die diese Sportwagen selbst bei Nacht, oder vieleicht gerade da, auf ihre Umgebung haben und diese erleuchten.